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Bundespolitik

Schön, dass es so langweilig war

Schön, dass das TV-Duell Merkel – Schulz so langweilig war. Gut, dass beide der Versuchung widerstanden haben, sich mit unrealistischen Aussagen beim Publikum anzubiedern. Staatsmännisch.

Noch besser wäre es womöglich, den Bundestagswahlkampf ganz einzusparen, die direkte Wahl durch eine indirekte zu ersetzen, die Bundeskanzlerin durch Landräte und Oberbürgermeister wählen zu lassen. Und dafür die Demokratie anderswo zu stärken: Volksabstimmungen auch auf Bundesebene, mehr eigenes Budget für Landkreise und Städte.

Von Philipp Kolb

Magister Artium Amerikanistik und Politik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 1991
Master of Science Geoinformatik Paris Lodron Universität Salzburg 2012
1998-2004 Selbständig als Berater, Projektmanager, Autor und Entwickler
2004-2010 Projektmanager bei der Gölz & Schwarz GmbH München
Seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft, Abt. Informationsmanagement

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